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Kreisklinik Ebersberg erhält Anerkennung als erweiterter Notfallversorger

Kreisklinik Ebersberg erhält Anerkennung als erweiterter Notfallversorger

12.12.2019

Die Struktur der medizinischen Notfallversorgungskompetenz in der Kreisklinik Ebersberg wurde 2019 im Rahmen der diesjährigen Budgetverhandlung von den Krankenkassen in die Stufe 2 als erweiterte Notfallversorgung eingestuft. Grundlage der Bewertung ist der Beschluss des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) zu einem gestuften System der stationären Notfallversorgung vom April 2018.

„Die Anerkennung und damit verbundene Auszeichnung der Kreisklinik ist ein weiterer sehr wichtiger Erfolg für uns als Gesundheitsregion plus, von dem die Bürgerinnen und Bürger im Landkreis Ebersberg sowie auch insbesondere in den Landkreisen Erding und Mühldorf unmittelbar profitieren“, freut sich Landrat Robert Niedergesäß. Bisher würden östlich von München im Umkreis von ca. 80 Kilometer nur Kliniken wie Rosenheim (RoMed) und Landshut (Klinikum) über diese Einstufung verfügen. „Die Kreisklinik Ebersberg hat sich damit ein weiteres Mal in der Region als erstklassige Anlaufstelle im medizinischen Notfall bewiesen und hervorgehoben,“ so der Landrat und Vorsitzende des Aufsichtsrates der Kreisklinik.

Das neue Notfallkonzept soll die einstufungsgerechte Strukturqualität und Erreichbarkeit sicherstellen, wenn Menschen nach einem Unfall oder mit lebensbedrohlichen Erkrankungen in eine offiziell als Notfallkrankenhaus ausgewiesene Klinik eingewiesen werden. Als erweiterter Notfallversorger erhält die Kreisklinik einen Vergütungszuschlag. "Dieser beträgt für uns 459.000 Euro", informiert Geschäftsführer Stefan Huber. "Die Vertreter der Krankenkassen würdigten bei ihrer Bewertung insbesondere, dass für alle im Notfall essentiellen diagnostischen und therapeutischen Fachrichtungen eine 24-Stunden-Einsatzbereitschaft besteht und die fachärztliche Verfügbarkeit innerhalb von 30 Minuten gegeben ist".


Wichtige Einzelkriterien waren unter anderem eine kontinuierliche Möglichkeit der perkutanen koronaren Intervention (PCI) sowie die Möglichkeit, notfallendoskopische Interventionen am oberen Gastrointestinaltrakt jederzeit durchführen zu können. Zudem müssen mindestens 10 intensivmedizinische Betten vorgehalten werden. Die Klinik hält in der Regel sogar 12 intensivmedizinische Betten vor.


 



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