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Klinikmitarbeiterinnen nähten in der Freizeit Masken und spenden 2.000 € für Tafel Ebersberg.Mitarbeiterinnen der Radiologie stellvertretend für zahlreiche Freizeit-Textilmaskennäherinnen aus der Kreisklinik Ebersberg mit dem 2000-Euro-schweren Spendensparschwein für die Tafel Ebersberg

Klinikmitarbeiterinnen nähten in der Freizeit Masken und spenden 2.000 € für Tafel Ebersberg.

23.07.2020

Die ersten textilen Mund-Nasen-Masken entstanden Anfang März, als die Corona-Infektionen rasant anstiegen und Unsicherheit bestand, ob die professionellen Schutzausrüstungen reichen würden. „Das war eine private Aktion, initiiert von einer Kollegin, die aus gesundheitlichen Gründen nicht vor Ort mithelfen konnte, sich aber ebenfalls einbringen wollte“, berichtet Liane Welm, Leiterin des MTRA-Teams in der Klinikradiologie. „Wir haben die Masken für den persönlichen Schutz im öffentlichen Alltag genäht, in der Klinik wurden sie zum Glück niemals gebraucht.“ Ungeachtet der eigenen Belastung bei der Patientenversorgung schlossen sich sehr schnell Mitarbeiterinnen aus verschiedenen Klinikabteilungen den Freizeitnäherinnen an und als eine Kollegin größere Mengen Stoff aus ihrem Privatbesitz spendete, entwickelte sich eine sehr lebendige kreative Community, in der die Mitglieder ganze Wochenenden lang über WhatsApp die Arbeitsschritte perfektionierten, schneiderten und stolz die Bilder der kreativen Werke austauschten.


Dann kam die allgemeine Maskenpflicht für die öffentlichen Bereiche und spätestens da fanden die Masken reißenden Absatz. Einige gingen sogar ins Ausland.


Inspiriert von der großen Unterstützung für die Klinik, griffen die Näherinnen die Idee einer Kollegin auf, die Masken gegen eine Geldspende zu verkaufen und den Erlös der Tafel Ebersberg zu übergeben. Insgesamt kamen so sage und schreibe 2.000 € zusammen, die jetzt für die Hilfsbedürftigen der Tafel Ebersberg übergeben wurde.


"Die Menschen von der Tafel sind total begeistert und haben uns einen Blumenstrauß und eine Karte gebracht, wo viele unterschrieben haben. Es war so eine tolle Gemeinschaftsaktion", freut sich Liane Welm.



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