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Aktuelles

Examensfeier für junge Pflegefachkräfte der Klasse 52

„Unsere Gesellschaft ist auf gut ausgebildete Pflegefachkräfte angewiesen“, betonte Magdalena Föstl, Stellvertretende Landrätin, in ihrer Festrede anlässlich der Examensfeier der Berufsfachschule für Pflege des Klinikums Ebersberg München Ost. Sie gratulierte Klasse 52 zum Berufsabschluss im Namen des Landkreises. In diesem Jahr hat eine Absolventin, Melanie Stöttner, den Staatspreis für ihre herausragenden Leistungen erhalten.

Bei der Examensfeier für Klasse 52 der Berufsfachschule für Pflege des Klinikums Ebersberg München Ost gab es viele Glückwünsche für die Absolventinnen und Absolventen.

Magdalena Föstl wünschte den jungen Pflegefachkräften Kraft für ihren fordernden Beruf, Freude und „die verdiente Anerkennung für Ihre Arbeit“. Ebersbergs Stellvertretender Bürgermeister Günter Obergrusberger übermittelte die Glückwünsche der Stadt und würdigte den Pflegeberuf als in vielerlei Hinsicht anspruchsvoll. Die Stadt Ebersberg sei stolz auf den Beitrag für die Gesellschaft, die Klinikum, Berufsfachschule und die Pflegeberufe leisteten.

Staatspreis für eine Absolventin

In diesem Jahr hat Absolventin Melanie Stöttner den Staatspreis erhalten. Dafür ist ein Gesamtnotendurchschnitt von 1,5 oder besser nötig. Die Pfaffingerin hat mit 1,33 abgeschlossen. Diese konstante Leistung wurde ebenso gewürdigt wie das beste praktische Examen, das Eva Kerscher erzielte. Umgekehrt würdigten die Klassensprecherinnen Pauline Werner und Melanie Stöttner auch die Arbeit ihres Klassenlehrers Toni Schmidt, aller anderen Lehrkräfte, der Schulleitung, der zentralen Praxisanleitungen und derjenigen, die sie auf den Stationen begleitet hatten. 

Martin Ellmaurer, stellvertretender Geschäftsführer und Personalleiter des Klinikums Ebersberg München Ost, forderte alle frisch examinierten Pflegefachkräfte auf: „Seien Sie stolz!“ Der Abschluss sei Zeichen von Fleiß und intensiver Arbeit. Und er freute sich, dass das Haus alle übernehmen könne. Für ihren weiteren, beruflichen Weg empfahl er: „Bleiben Sie neugierig!“ 

Gute Pflege entsteht im Herzen

Daniela Pinzka, Stellvertretende Leiterin der Berufsfachschule blickte auf drei Jahre zurück, in denen Klasse 52 „gemeinsam gewachsen“ sei. Sie betonte nicht nur das hohe Fachwissen, dass in der Pflege notwendig sei. Denn: „Gute Pflege entsteht nicht auf dem Papier, gute Pflege entsteht im Herzen.“ Den jungen Pflegefachkräften attestierte sie, Herz bewiesen zu haben. „Unser Beruf stellt immer den Menschen in den Mittelpunkt.“ Es gehöre zu den schönen Aspekten, Menschen in Erinnerung zu bleiben, beispielsweise als die Pflegekraft, die die Situation für Patienten leichter gemacht habe. 

Stefanie Dieterle, Stellvertretende Pflegedirektorin des Klinikum Ebersberg München Ost unterstrich ebenfalls, wie nahe am Menschen die Arbeit der jungen Kolleginnen und Kollegen sein werde, wie verantwortungsvoll, aber auch vielseitig: „In kaum einem anderen Beruf gibt es so viele Möglichkeiten, sich weiterzubilden und zu -entwickeln, wie im Pflegeberuf.“ Sie freue sich, dass fast alle diese ersten beruflichen Schritte im Klinikum Ebersberg München Ost weitergehen werden. Alle frisch examinierten Ebersberger Pflegefachkräfte bleiben nämlich im Haus.