Intensivmedizin

Moderne interdisziplinäre Intensivmedizin – Wir passen gut auf Sie auf.


Die Intensivstation der Kreisklinik Ebersberg wird interdisziplinär geführt: Sowohl Patienten mit lebens­bedrohlichen internistischen Erkrankungen als auch Patienten nach ausgedehnten Operationen oder schweren Unfällen werden von erfahrenen, speziell in der Intensivmedizin ausgebildeten Ärzten und Pflegekräften betreut.

Die Intensivstation verfügt über 12 Intensivbetten im engeren Sinne und sechs Überwachungsbetten (Intermediate-Care-Betten). Die Station ist mit modernsten Überwachungs-, Diagnose- und Therapie-möglichkeiten ausgestattet.

Die operative Intensivmedizin liegt in den Händen der Abteilung für Anästhesie.

Internistische Patienten werden von der Abteilung Innere Medizin betreut. Hier werden z.B. Patienten mit Herzinsuffizienz, Herzinfarkt, Herzrhythmusstörungen, Lungenversagen, Sepsis, Leber- und Nierenversagen, Infektionserkrankungen und Vergiftungen behandelt.

Dank der engen Vernetzung der operativen und internistischen Intensivmedizin sind bei fachübergreifenden Erkrankungen Diagnose und Therapie ohne Zeitverlust möglich. Erleidet z. B. ein Patient nach der Operation einen Herzinfarkt, erfolgt sofort die Diagnosestellung durch die kardiologischen Kollegen, so dass der Patient unverzüglich die erforderliche Therapie erhalten kann.

Tägliche Visiten durch die Chefärzte sind Routine und dienen der fachkompetenten und umfassenden Behandlung der Intensivpatienten. Darüber hinaus erfolgen täglich Visiten durch die Nierenfachärzte des Kuratoriums für Heimdialyse, um bei unseren schwerkranken Patienten mit begleitenden Nierenfunktionsstörungen eine optimale Versorgung zu gewährleisten. Im Bedarfsfall werden auch Ärzte anderer Fachdisziplinen hinzugezogen (z. B. Neurologen, HNO-Ärzte, Augenärzte usw.).

Unser Behandlungskonzept wird einerseits geprägt durch die leitliniengerechte Maximalversorgung schwerkranker Patienten mit den modernen Methoden der Intensivmedizin. Dazu gehören u.a. die kontinuierliche Überwachung von Herzfrequenz und -rhythmus, Blutdruck und Sauerstoffsättigung des Patienten, moderne Beatmungsverfahren (invasiv und nichtinvasiv), Hämodialyse und verschiedene Methoden der Kreislaufunterstützung (Medikamente, IABP, passagere Schrittmacher).

Andererseits können wir schwersterkrankte Patienten mit nicht heilbaren Erkrankungen auch auf die Palliativstation unserer Klinik verlegen, wo spezielle Möglichkeiten für Symptomkontrolle und besondere Zuwendung bestehen, um auch in diesem Lebensabschnitt die Lebensqualität zu bewahren.
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