Urogynäkologie

Urogynäkologie


Unsere gynäkologische urogynäkologische Sprechstunde ist eine von der Deutschen Kontinenz Gesellschaft zertifizierte, ärztliche Beratungsstelle für Frauen mit Inkontinenz und Senkungsbeschwerden.

Sprechstundenzeiten:
Donnerstags von 8.00 bis 13.00 Uhr

Anmeldung:
Gynäkologische Ambulanz
Telefon: 08092 / 82-2504


Von Harninkontinenz betroffene Frauen verlieren in unterschiedlichen Situationen unkontrolliert Urin. Es gibt unterschiedliche Formen und Ursachen für diesen Urinverlust. Oft ist die Harninkontinenz vergesellschaftet mit Senkungen des inneren Genitale (Geschlechtsorgane).

Im Rahmen der Sprechstunde untersuchen wir zunächst, um welche Form der Inkontinenz es sich bei Ihnen handelt.

Zur Diagnostik gehört neben einer ausführlichen Anamnese u. a. inkl. Miktionstagebuch (Toiletten- und Trinkprotokoll), einer gynäkologischen Untersuchung inkl. Introitus-Sonographie (dynamische Ultraschalluntersuchung des Scheideneingangs) und einer Kompartiment-orientierten Beurteilung der Senkung, auch eine urodynamische Untersuchung, um die genauen Druckverhältnisse in der Blase bestimmen zu können. Nach ausführlicher Diagnostik kann Ihnen eine an Ihre Beschwerden und Lebensumstände angepasste operative oder medikamentöse Therapie empfohlen werden.

Auf dem Gebiet der Urogynäkologie erscheinen ständig neue Entwicklungen in Therapie und Diagnostik. Auch in unserer urogynäkologischen Sprechstunde werden durch den Leiter, Oberarzt Dr. med. Alexey Gabitov, laufend neue Techniken etabliert. Hiermit garantieren wir Ihnen stets eine an den neuesten medizinischen Standard angepasste Diagnostik und Therapie.


Konservative Behandlungsmöglichkeiten:

  • Anpassung von unterschiedlichen Pessaren (in die Scheide einsetzbares Medizinprodukt zur Therapie bei Gebärmuttersenkung) inkl. Anwendungsschulung
  • Contam®-Vaginaltampons
  • Elektrostimulationstherapie mit Biofeedback durch unseren Partner tic Medizintechnik GmbH (alle Krankenkassen)

Operative Behandlungsmöglichkeiten:

  • „Anheben“ der Harnröhre mittels eines Kunststoffbands = Legen eines Widerlagers unter die Harnröhre
    (TVT = Tension free vaginal tape)
  • Injektion von flexiblem Material in oder neben die Harnröhre in lokaler Betäubung (Intra- sowie paraurethrale Injektion mit je Bulkamid® oder Urolastic)
  • Anheben der Scheide (laparoskopische laterale Kolposuspension nach Dubuisson) und des Blasenhalses (Kolposuspension nach Burch)
  • Raffung der Scheidenwände bei Senkungsbeschwerden mit und ohne Harn- und Stuhlinkontinenz. Bei Bedarf zusätzlich ein- oder beidseitig Fixierung der Gebärmutter oder des Scheidenstumpfes am Kreuzbein über die Scheide
    (Konventionelle Scheidenplastiken mit und ohne sakrospinaler Fixation nach Amreich-Richter; vaginale, bilaterale sakrospinale Suspension/Fixation)
  • Anheben der Gebärmutter per Bauchspiegelung mit einem Kunststoffnetz, auch kombinierbar mit vorheriger Entfernung des Gebärmutterkörpers
    (Laparoskopische laterale Suspension nach Prof. Dubuisson ggf. mit suprazervikaler Hysterektomie)
  • Einlage von Kunststoffnetzen über die Scheide (SRS-Single-Incision-System)
  • Verschluss von falschen Querverbindungen zw. Blase, Scheide und Enddarm (Vesiko- und Rektovaginalfisteln)

Bitte bringen Sie zu Ihrem Termin folgende Unterlagen mit:

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