Brustvergrößerung (Augmentation)

Viele Frauen erfüllen sich den Wunsch nach größeren, volleren Brüsten. Die Gründe hierfür sind sehr vielfältig: Brüste, die von Natur aus nur wenig oder auch unterschiedlich stark entwickelt sind, entsprechen häufig nicht dem eigenen Körperbild. Auch wollen sich viele Frauen nicht damit abfinden, dass sich ihre Brustform verändert hat, wie das nach einer Schwangerschaft, nach starkem Gewichtsverlust oder einfach altersbedingt der Fall sein kann.

Mit einem Brustimplantat erhalten Sie nicht nur eine schöne Figur, sondern meistens auch ein besseres Körper- und Selbstbewußtsein.

Die Entscheidung für ein Brustimplantat erfolgt fast immer aus ästhetischen Gründen und ist abhängig vom Leidensdruck; das Körperwachstum sollte jedoch abgeschlossen sein.

Operations-Technik

Brustvergrößerung (Augmentation)
Der Schnitt erfolgt in der Regel in der natürlichen Hautfalte unter der Brust. Durch diese Öffnung schafft der Chirurg einen Hohlraum, in den er das Implantat einsetzt. Dieser Hohlraum wird entweder direkt hinter dem Brustgewebe geschaffen oder zwischen dem Brustmuskel und den Rippen.

Die Wunde wird mit feinsten Fäden intrakutan verschlossen. Noch auf dem Operationstisch bekommen Sie einen Tape- und Mullverband. Sie müssen mit einer Operationsdauer von ca. 60 Minuten rechnen.

Ergebnisse

Das Implantat ist in der Regel weder unter der Haut tastbar, noch sind seine Abgrenzungen sichtbar. Die Ergebnisse sind sehr dauerhaft und halten, je nach persönlicher Veranlagung, viele Jahre - aber nicht ewig. Der natürliche Alterungsprozess und die Schwerkraft werden die Form der Brust im Laufe der Jahre wieder verändern. In diesem Fall können Sie durch eine Bruststraffung das Aussehen Ihrer Brüste wieder verjüngen.

Narkose / Klinikaufenthalt

Der Eingriff wird in der Regel stationär und in Vollnarkose durchgeführt. Es ist mit einem Klinikaufenthalt von 1 bis 3 Tagen zu rechnen.

Komplikationen

Mit dem natürlichen Heilungsprozess bildet sich eine Kapsel um das Implantat. Je nach Veranlagung kann sich diese Kapsel verhärten, wodurch sich die Brust fester als normal anfühlt. Derartige Verhärtungen können unterschiedlich stark ausfallen und schlimmstenfalls zu Schmerzen, Verlagerung des Implantats oder Verformungen der Brust führen. In seltenen Fällen (ungefähr 5%) ist ein erneuter Eingriff erforderlich, bei dem das Implantatlager erweitert oder das Implantat ersetzt werden muss.

Wie alle Kunststoffe unterliegen auch die Silikonkissen gewissen Materialermüdungen, was zu Defekten der Umhüllung führen kann. Sehr selten können die Implantate auch infolge von Brusttraumata, z. B. durch schwere Unfälle, verletzt werden und platzen. In der Regel schützt die Kapsel vor einem Austritt des Füllmaterials. Dennoch kann es vorkommen, dass Füllmaterial in das umgebende Gewebe gelangt. Unabhängig von der Lage des Hautschnitts kann insbesondere bei großen Implantaten das Gefühl an der Brustwarze vorübergehend, in seltenen Fällen auch bleibend, beeinträchtigt sein.

In Ausnahmefällen kann es zu Wundheilungsstörungen, Blutergüssen, Infektionen und Serombildungen kommen, die dazu führen können, dass das Implantat vorübergehend entfernt werden muss.

Sind Sie als Frau in einem Alter, in dem Sie regelmäßig Mammographie-Untersuchungen vornehmen lassen, sollten Sie Ihren Arzt in jedem Fall über Ihr Brustimplantat informieren.

Nach dem Eingriff

Meist werden 2 Drainagen platziert, die nach 1 bis 2 Tagen entfernt werden können. Je nach eigenem Befinden sollten Sie baldmöglichst nach dem Entfernen von Verbänden und Fäden einen Büstenhalter tragen. Dieser sollte optimal sitzen, Ihre Brust stützen und sie nicht einengen. Den Büstenhalter tragen Sie die ersten 3 Wochen rund um die Uhr, für die folgenden 3 Wochen mindestens tagsüber. Büstenhalter, die die Brust stark heben (Wonderbra), sollten Sie während der ersten 3 Monate vermeiden. Sportliche Aktivitäten und Haushaltsarbeiten, wie z. B. Bügeln und Fensterputzen, sollten Sie 1 bis 2 Monate vermeiden.
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