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Plastisch-ästhetische Chirurgie und Handchirurgie


Handchirurgie

Ebersberg – Ob es um die Korrektur von Narben - etwa nach Verbrennungen - geht oder um angeborene Missbildungen, ob die Brust nach einer Krebsoperation wiederhergestellt oder die Bauchdecke nach einer großen Gewichtsabnahme gestrafft werden soll: Die Plastische, Ästhetische Chirurgie und Handchirurgie an der Kreisklinik Ebersberg hat ein äußerst umfangreiches Leistungsspektrum. Und einen weit über die Landkreisgrenzen hinaus guten Ruf. Diesen verdankt sie ihrem Leiter, Chefarzt Dr. Erwin Falter.

Bereits seit 1996 kommen Patienten aus ganz Bayern nach Ebersberg, um sich Dr. Falter und seinem Team anzuvertrauen. "Wir werden viel von Mund zu Mund empfohlen", sagt der Mediziner. Mit seiner ruhigen, zugewandten Art ist er ganz bei den Menschen, die aus unterschiedlichsten Gründen den Weg in seine Sprechstunde finden. Patienten nach Berufsunfällen oder mit Erkrankungen der Hand werden von ihm ebenso aufmerksam untersucht und beraten wie diejenigen, die der Wunsch nach einem besseren Aussehen zu ihm führt. Patientinnen des Brustzentrums Ebersberg, in dem Dr. Falter Kooperationspartner ist, benötigen nach einer Krebserkrankung oft eine Rekonstruktion der Brust. Ebenso kann die Plastische Chirurgie helfen, wenn Frauen unter Asymmetrien oder auffallend kleinen oder zu großen Brüsten leiden. Dies gilt übrigens auch für Männer, wenn sie hormonell bedingt in der Pubertät oder in der zweiten Lebenshälfte weibliche Brustformen entwickeln.

Die Korrektur von ästhetischen Problemen ist nicht selten medizinisch notwendig. Aus den ausführlichen Vorgesprächen ergibt sich: Wer sich für einen Eingriff dieser Art entscheidet, steht in der Regel unter einem entsprechenden Leidensdruck. Dennoch will Dr. Falter sicherstellen, dass sich die Betroffenen aus eigener, innerer Überzeugung und nicht etwa dem Partner zuliebe dieser Verbesserung ihrer Körperform und -proportion unterziehen. Außerdem ist dem Arzt wichtig, dass die "Erwartungen der Patienten realitätsbezogen sind." Er verdeutlicht im Einzelfall auch, dass eine Operation "das Leben nicht ändert und keine beruflichen oder partnerschaftlichen Probleme löst".

Unterstützt wird die umfassende Aufklärung der Patienten durch sehr detailliertes schriftliches Material zum Mitnehmen und Nachlesen. Dort finden sich tiefergehende Informationen zur Art des Eingriffs und die ihm zugrunde liegenden Fakten. So werden zum Beispiel Operationen an der Hand wie das häufige Karpaltunnelsyndrom oder der Morbus Dupuytren anschaulich und laienverständlich erläutert. Zur Sprache kommen auch mögliche Alternativen zur Operation. In jedem Fall steht die Sicherheit der Patienten für Dr. Falter und sein Team an oberster Stelle. Die Mehrzahl der Eingriffe wird heute übrigens im Ambulanten Operationszentrum durchgeführt, so dass die Patienten nach einer Aufwachphase wieder nach Hause können. Selbstverständlich mit umfassender Aufklärung zur optimalen Nachsorge.

(Bild: Handoperation bei Dupuytrenerkrankung)


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