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Professor-Titel für Oberarzt Dr. Björn KrämerProf. Dr. Björn Krämer (links), Oberarzt der Medizinischen Klinik II der Kreisklinik Ebersberg, nahm Glückwünsche und Präsente von Geschäftsführer Stefan Huber entgegen.

Professor-Titel für Oberarzt Dr. Björn Krämer

04.10.2021

Dr. Björn Krämer, Oberarzt der Medizinischen Klinik II, wurde jüngst von der Ludwig-Maximilians-Universität München zum außerplanmäßigen Professor ernannt. Geschäftsführer Stefan Huber gratulierte ihm dazu - auch im Namen von Landrat und Kreisklinik-Aufsichtsratsvorsitzendem Robert Niedergesäß. „Wir freuen uns sehr mit Ihnen“, sagte Huber.


Prof. Krämer ist seit 5 Jahren in der Kreisklinik Ebersberg als Facharzt für Innere Medizin und Kardiologe tätig. Im Haus konnte er an der Seite von Chefarzt Prof. Dr. Martin Schmidt und dem Team der Medizinischen Klinik II durch eine zum damaligen Zeitpunkt einmalige Herzkatheterlabor-Ausstattung in Ebersberg für die Wissenschaft neue klinische Daten erheben und auswerten. Dies konnte Prof. Krämer für seine wissenschaftliche Gesamtarbeit nutzen, die wiederum ein Kriterium ist, um den wissenschaftlichen Titel eines Professors zu erlangen. „Dafür bin ich sehr dankbar“, freute sich Björn Krämer über diese Unterstützung durch die Kreisklinik Ebersberg und besonders des Teams der Medizinischen Klinik II.


Wissenschaftliche Veröffentlichungen


Um den akademischen Titel „Prof.“ zu erlangen, musste der Mediziner nach seiner Habilitation vor 7 Jahren zahlreiche weitere wissenschaftliche Veröffentlichungen in internationalen medizinischen Fachzeitschriften nachweisen. Dies neben der sehr engagierten Arbeit in der Kreisklinik Ebersberg zu schaffen, sei eine außergewöhnliche Leistung, betonte Geschäftsführer Stefan Huber. Zu den zu erfüllenden Kriterien zählt es auch, an einer Universität nach der Habilitation mindestens sechs Jahre lang zu lehren.


Forschung zu Thrombozyten


Für seine Habilitation, quasi die Vorstufe zum Erlangen des Professor-Titels, hatte Prof. Krämer über Blutplättchen (Thrombozyten) geforscht, die für die Blutgerinnung verantwortlich sind. „Mich hat immer die Frage bewegt, warum der Mensch ein Vielfaches mehr Thrombozyten besitzt, als er für eine effektive Blutstillung benötigt und welche anderen Funktionen Thrombozyten folglich ausüben“, erklärt er.


Gemeinsam mit anderen Medizinern hatte er unter anderem nachgewiesen, dass Thrombozyten in der Lage sind, zielgerichtet auf Oberflächen zu wandern und sich mit Hilfe neu entdeckter Proteine effektiv an der Abwehr von Bakterien zu beteiligen. Für spätere Arbeiten zu immunologischen Anpassungsvorgängen der Thrombozyten in der bakteriellen Sepsis hatte Prof. Krämer den Hugo-Schottmüller-Preis der Deutschen Sepsis-Gesellschaft erhalten.



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